Dipl.-Psych. Matthias Wengenroth
Psychotherapeutische Praxis

Schwerpunkt: Kognitiv-verhaltenstherapeutische Kurztherapie bei Zwängen

Ein besonderer Schwerpunkt meiner psychotherapeutischen Tätigkeit liegt in der Behandlung der Zwangsstörung mit kognitiver Kurztherapie. Das Vorgehen bei dieser Art von Behandlung ist hochstrukturiert und lösungsorientiert.

Das Behandlungskonzept beruht auf den Prinzipien und Techniken der Inferenzbasierten Kognitiven Verhaltenstherapie (ICBT oder IBA), einem evidenzbasierten leitliniengerechten Ansatz in der Behandlung der Zwangsstörung. 


Behandlungsrahmen

  • Kurzzeittherapie mit bis zu 24 Sitzungen
  • Strukturierter Behandlungsplan
  • Eingangs- und Verlaufsdiagnostik
  • Klare Zieldefinition zu Beginn
  • Rückfallprophylaxe  am Therapieende

Bei medizinischer Notwendigkeit kann im Einzelfall eine Weiterbehandlung geprüft werden.

Für wen ist dieses Angebot geeignet?

Die inferenzbasierte Kurzzeittherapie eignet sich insbesondere

  • für Menschen mit Wasch-, Kontroll- oder gedanklichen Zwängen
  • in Fällen, in denen Expositionsbehandlung nicht möglich oder nicht effektiv  genug ist
  • bei ausgeprägten Zweifeltendenzen
  • bei guter kognitiver Reflexionsfähigkeit
  • bei hoher Motivation zur aktiven Mitarbeit
  • und Bereitschaft  zur strukturierten Therapiearbeit

Geeignet bei:

  • leichten bis mittelgradigen Zwangsstörungen
  • klar umrissener Symptomatik
  • überschaubarer Komorbidität (keine akuten gravierenden weiteren psychischen Probleme)

Wann ist dieses Angebot nicht geeignet?

Die kognitive Kurztherapie ist nicht angezeigt bei:

  • schwerer depressiver Episode
  • akuter Suizidalität
  • ausgeprägter Persönlichkeitsstörung
  • komplexer Traumafolgestörung
  • substanzgebundener Abhängigkeit
  • schwerer Zwangssymptomatik mit erheblicher Alltagsbeeinträchtigung, die eine intensivere oder längere Behandlung erfordert

Behandlungsverständnis

Eine entscheidende Rolle für das Aufkommen von zwangstypischen Befürchtungen bilden Zweifel und gedankliche Prozesse, die diesen zugrunde liegen.

In der Therapie arbeiten wir daran,

  • gedankliche Fehlschlüsse zu erkennen
  • berechtigte und unberechtigte Zweifel voneinander zu unterscheiden
  • das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zu stärken
  • zwanghafte Sicherungsstrategien schrittweise zu reduzieren

Die Therapie ist transparent, zielorientiert und strukturiert aufgebaut. Sie erhalten schriftliches Material, in dem die wesentlichen Inhalte der Sitzungen zusammengefasst sind, und Vorschläge, wie Sie die erarbeiteten Erkenntnisse in der Zeit zwischen den Sitzungen anwenden und vertiefen können („Hausaufgaben“).

Organisatorischer Hinweis

Dieses Angebot richtet sich an gesetzlich und privat Versicherte sowie Selbstzahler im Rahmen einer Richtlinienpsychotherapie (Verhaltenstherapie). Eine Verlängerung über den Rahmen einer Kurzzeittherapie hinaus ist nur in Ausnahmefällen möglich. Die Therapie kann in der Praxis und vollständig oder in Teilen videogestützt durchgeführt werden.

Melden Sie sich bei Interesse oder Fragen zu diesem Therapieangebot gerne telefonisch oder per Mail.